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Das Internat / Die Mischgruppen



Auf unseren drei Wohngruppen DELPHIN, BÄRENHÖHLE und VOGELNÄSCHT werden Mädchen und Buben altersgemischt durch ein Team von ausgebildeten Sozialpädagog/innen und Praktikant/innen betreut.



Für die je 4 - 5 Internatskinder sind die Wohngruppen von Montagmorgen bis Freitag nach Schulschluss rund um die Uhr geöffnet. Jeden Morgen kommen je etwa 13 Tagesschüler/innen dazu, welche nach Schulschluss wieder heimfahren. Schüler/innen des Teilinternats verbringen den Mittwochnachmittag und die Mittwochnacht zu Hause in ihrer Familie.
Das Alltagsleben in den Wohngruppen ist mit jenem einer natürlichen Wohnsituation vergleichbar.

Unsere Möglichkeiten der gezielten schulischen und sprachtherapeutischen Unterstützung werden von den Eltern sehr begrüsst. Wird aber ein Aufenthalt im Internat notwendig, ist dies für Eltern und Kinder anfänglich manchmal mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Wenn das Kind und die Eltern in einer Schnupperwoche das Leben in der Wohngruppe kennen lernen, können diese Ängste oft weitgehend abgebaut werden. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder sprachlich und schulisch dann die besten Fortschritte machen, wenn die Trennung von zu Hause von allen akzeptiert wird und eine achtvolle, wertschätzende Zusammenarbeit stattfindet.

Die Sozialpädagog/innen versuchen stets den Kindern Verständnis und Geborgenheit entgegen zu bringen. Jedes Kind soll erleben, dass es auf- und angenommen wird. Die Kinder werden in der schulisch-therapeutischen Arbeit begleitet und unterstützt, z.B. beim Erledigen der Hausaufgaben. Aber auch Arbeitsfelder im Wohngruppenhaushalt wie Tischen, Abräumen, Staubsaugen, einfache Reinigungsarbeiten, Betten machen, Aufräumen bieten wichtige Felder für die Entwicklung der Sprache und der Selbständigkeit.
Die Wohngruppe bildet auch einen Ausgleichsraum zu den teils anstrengenden Therapien und den intensiven Schultagen. Nebst den einladenden Wohnräumen ergeben sich auch in unserem naturnahen Gelände viele Möglichkeiten zum kreativen Spielen und Entdecken. In Gruppen- oder Einzelgesprächen werden positive und negative Erlebnisse des Zusammenlebens ausgetauscht und reflektiert.

Ausflüge und Aktivitäten am schulfreien Mittwochnachmittag beleben die Freundschaft unter den Kindern. Die Sozialpädagog/innen vermitteln und gestalten mit den Kindern ausgewogene und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen.
Internatsschüler/innen haben die Möglichkeit, in der nahen Musikschule Instrumentalunterricht zu besuchen oder in einem der zahlreichen Dorfvereine einem sportlichen oder kreativen Hobby nachzugehen.
Regelmässige Anlässe wie Spielfest, Theateraufführungen, Kerzenziehen, Olympiade, Kleintierzoo in der Osterzeit, Projektwochen etc. finden im Jahreslauf ihren Platz.